Paracelsus Schule – Ausbildung für Heilpraktiker

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Posted on : 19-01-2011 | By : admin | In : Allgemein

Abhängig von der Wahl des Berufes ist die zu besuchende Schule. Es gibt verschiedene Arten, wie beispielsweise die Wirtschaftsschule für die Vermittlung kaufmännischer Kenntnisse oder die medizinischen Fachschulen. Die Heilpraktiker Schulen sind auf die Ausbildung in der ganzheitlichen Heilkunde spezialisiert. Nach dem Berufsbildungsgesetz in Deutschland ist der Heilpraktiker kein Ausbildungsberuf. Ursache dafür ist, dass die Inhalte und die Dauer der Ausbildung nicht bundeseinheitlich geregelt sind. Diese liegt zwischen zwei und drei Jahren und wird meist in privaten Schulen durchgeführt. Wichtig zu wissen ist, dass die Qualität der Ausbildung nicht durch den Staat kontrolliert wird. Das bedeutet unter anderem, dass die Qualifikation des Lehrpersonals an keine staatlichen Vorgaben gebunden ist.

Mit bestandener Prüfung an der Schule kann eine Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde beantragt werden. Diese ist an bestimmte Zulassungsvoraussetzungen gebunden. Dazu gehört unter anderem die körperliche und geistige Eignung für den Beruf. Die körperliche Eignung wird über ein ärztliches Attest nachgewiesen. Zum Erhalt der Zulassung ist eine mündliche und schriftliche Überprüfung des Wissens erforderlich. Dabei müssen Fragen zu medizinischen Grundbegriffen, Krankheitsbildern und Diagnoseverfahren beantwortet werden.

An der Paracelsus Schule kann eine Heilpraktiker-Ausbildung absolviert werden. Dabei kann zwischen einem Vollzeitstudium, Tagesstudium, Wochenendstudium, Abendstudium oder dem Heim-Kombistudium gewählt werden. Diese unterscheiden sich in der Dauer und dem Umfang des vermittelten Stoffes. Allerdings kann diese auch berufsbegleitend durchgeführt werden. Eine ideale Variante dabei ist das Heim-Kombistudium. Hier wird zu Hause mittels Büchern und Lehrheften gelernt. Allerdings sind bei dieser Variante auch 100 Stunden Frontalunterricht vorgeschrieben.

Heilpraktiker arbeiten auf der Basis der Naturheilkunde. Dabei wird die Fähigkeit des Körpers zur Selbstheilung genutzt oder durch Anwendung bestimmter Methoden aktiviert. Die Bewegungs- und die Ordnungstherapie sind dafür praktische Beispiele. Bei der Ordnungstherapie steht die gesunde Lebensführung im Mittelpunkt.